viel lärm um nichts

Viel Lärm um Nichts – die Borderline Störung

Die Borderline Erkrankung zählt zu den Persönlichkeitsstörungen und birgt erhebliche emotionale und soziale Defizite. In den letzten Jahren wird sie immer häufiger diagnostiziert und auf Grund ihrer schlechten Prognose auch zum Volkswirtschaftlichen Problem. Im jungen Erwachsenenalter wird die Problematik erstmals sichtbar.

Fordernde Beziehungsmuster, emotionale Krisen und verringerte Leistungsfähigkeit prägen diese Entwicklungsphase. Dazu kommt ein exzessives, impulsives und rücksichtsloses Verhalten, das andere verunsichert. Beginnen sie sich zu distanzieren und Grenzen zu setzen, wird der „borderline“ Erkrankte erst recht wütend und drohend.  

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Die neuen Verhaltenssüchte und ihre Folgen

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN) hat ein Paper zum Thema “Verhaltenssüchte und ihre Folgen” herausgebracht. Dabei wird besonders auf eine Reihe von problematischen Verhaltensweisen eingegangen, die stark im Zunehmen begriffen sind wie z.B. zwanghaft gesteigerte sexuelle Aktivitäten, die Internetabhängigkeit, das pathologische Glücksspiel und das exzessive Kaufen.

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Netzbetten werden laut Gesundheitsministerium verboten

Nach langjährigen Forderungen der Volksanwaltschaft und des Vertretungsnetzes (Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft und Bewohnervertretung) wird der Gebrauch von Netzbetten in Einrichtungen nach dem UbG und HeimAufG – also Akutpsychiatrien und Pflegeheimen ab 1.7.2015 verboten. Gerade rechtzeitig vor der Prüfung durch das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe hat sich das Bundesministerium für Gesundheit zu diesem Schritt entschlossen.

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Gesellschaft und Psychiatrie in Österreich 1945 – 1970

Nach dem Krieg kam es nach der Nationalratswahl 1948 zu einem wiederholten beruflichen Einsatz ehemaliger Nationalsozialisten im psychiatrischen Bereich. Zur gleichen Zeit waren politisch und gesellschaftlich anders orientierte Psychiater und Pflegepersonen neu oder auch vereinzelt weiterhin tätig. Damit entstand ein Spannungsfeld von Umbruchsgedanken und erschreckender Kontinuität.

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Psychiater erhält Filmpreis für “Der letzte Tanz”

Houchang Allahyari, Psychiater und Filmemacher, hat für seinen neuesten Film “Der letzte Tanz” den großen Filmpreis der Diagonale 2014 erhalten. Schon 2011 bekam Allahyari den Österreichischen Filmpreis für seinen Film “Bock for President”, einem Portrait der Wiener Flüchtlingshelferin Ute Bock. Seine Filme greifen menschliche Schicksale auf, die von der Gesellschaft gerne tabuisiert und verdrängt werden.

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Integratives Wohnen im Alter – ein italienisches Dorf zeigt es vor

Italien hat den höchsten Anteil an betagten Menschen innerhalb der EU. In wenigen Jahren werden 40 Prozent der ItalieneInnen 65 Jahre alt sein. Das Land muß also lebenswerte Alternativen zu herkömmlichen Altersheimen entwickeln.

Mario Tommasini, italienischer Sozialpsychiater und Weggefährte Franco Basaglias, war bekannt durch seine ungewöhnlichen Arbeitsmethoden und hat mit seinem Projekt zur sozialen Integration älterer und pflegebedürftiger Menschen Spürsinn bewiesen. Im norditalienischen Bergdorf Tiedoli wurde sein gut durchdachtes sozialtherapeutisches Konzept erfolgreich umgesetzt.

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